Erfolgreicher Beteiligungs-Workshop zum Projekt „Spielplätze besser machen“

Spielplätze besser machen - die Workshop-Gruppe vor Flipchart

Am 20.03.2026 fand der Workshop „Spielplätze besser machen“ statt. Die gute Resonanz zeigt das große Interesse an diesem Vorhaben: Insgesamt nahmen 38 Personen aktiv am Workshop teil und brachten ihre Ideen und Wünsche für zukunftsfähige, inklusive Spiel- und Mehrgenerationenplätze in Kirchwald ein.

Die Zusammensetzung der Teilnehmenden spiegelt den inklusiven und generationen­übergreifenden Ansatz des Projekts wider:

  • 9 Kindergartenkinder (4-5 Jahre)
  • 7 Schulkinder
  • 9 Eltern und weitere Erwachsene
  • 13 Seniorinnen und Senioren

Von Seiten der Gemeinde erhält das Projekt breite Unterstützung:
Neben dem Ortsbürgermeister Frank Pohl haben die Kindergartenleiterin Annette Langewiesche und der Gemeindearbeiter Kai Lenz teilgenommen. Organisiert und moderiert wurde der Workshop vom Projektteam Claudia Dombois und Sebastian Döring, beides Mitglieder des Ortsgemeinederats.

Über einen Zeitraum von eineinhalb Stunden entwickelte sich eine rege und konstruktive Diskussion. In einem strukturierten Prozess wurden vielfältige Ideen gesammelt, diskutiert und bewertet. Die verschiedenen Generationen brachten dabei ihre unterschiedlichen Perspektiven und Bedürfnisse ein – von den Wünschen der Kinder über die praktischen Überlegungen der Eltern bis zu den Anregungen der Seniorinnen und Senioren.

Workshop für bessere Spielplätze
Workshop für bessere Spielplätze, Erwachsene

Im Vorhinein hatte bereits die Grundschule Kirchwald die Projektidee im Kunstunterricht der 2. Klasse aufgegriffen. Einige Kinder brachten ihre gemalten Bilder vom Traumspielplatz mit zum Workshop oder haben uns das Bild übermitteln lassen. Im Rahmen des Öscher Cafés vom 15.03.2026 wurden insbesondere unsere Seniorinnen und Senioren aktiv eingeladen. In den Gesprächen im Café waren auch bereits Bedarfe eingebracht worden, die in den Workshop eingeflossen sind.

Am Ende des Workshops lag eine priorisierte Übersicht mit den wichtigsten Anforderungen vor. Diese bildet nun die Grundlage für die weitere Projektplanung und stellt sicher, dass die zentralen Bedürfnisse aller Nutzergruppen berücksichtigt werden.

Die nächsten Schritte
Der Workshop war ein wichtiger Meilenstein, aber nicht das Ende des Beteiligungsprozesses. Das Projektteam wird nun die gesammelten Ergebnisse sichten, aufbereiten und systematisch strukturieren. Dabei werden die priorisierten Anforderungen hinsichtlich ihrer Kosten, dem Bezug zu den Projekt- und Förderkriterien sowie der Umsetzbarkeit überprüft und fachlich aufbereitet. Ein besonderes Anliegen ist es, auch jene Kinder einzubeziehen, die aufgrund ihres Alters nicht am Workshop teilnehmen konnten. Daher ist eine eigene Beteiligungsaktion im Kindergarten geplant. Dort können die Kinder in altersgerechter Form ihre Wünsche und Ideen in das Projekt einbringen.

Aus dem gesamten Beteiligungsprozess – den Ideen aus der Grundschule, dem Workshop, der Kindergartenbeteiligung und der fachlichen Aufbereitung – wird schließlich der formelle Antrag finalisiert und eingereicht. Dieser wird die Bedarfe und Wünsche aller Generationen widerspiegeln und die Basis für die konkrete Planung und Umsetzung des Projekts bilden.

Fazit
Der Workshop hat eindrucksvoll gezeigt, dass generationenübergreifende Projekte auf große Resonanz stoßen, wenn alle Beteiligten aktiv eingebunden werden. Der Dialog zwischen Bürgern und Vertretern der Gemeinde schafft optimale Voraussetzungen für eine Neugestaltung unserer öffentlichen Plätze zu Treffpunkten, die den Bedürfnissen aller Generationen gerecht werden. Das Projekt „Spielplätze besser machen“ geht damit einen neuen Weg.