Tierschutzpreis Rheinland-Pfalz 2025 geht an Wildvogel-Pflegestation Kirchwald

Logo der Wildvogel-Pflegestation

Auszeichnung in Mainz verliehen

(Foto v.l.n.r.): Frank Pohl (Ortsbürgermeister von Kirchwald), Phillipp Schröder (Wildvogel Pflegestation Kirchwald), Katrin Eder (Umwelt­ministerin) und Christoph Kicherer (Erster Beigeordneter) bei der Verleihung des Tierschutzpreises 2025 in Mainz

[Foto: © Dr. Kiefer, MKUEM Rheinland-Pfalz]

Mainz/Vordereifel. Seit 1994 verleiht das rheinland-pfälzische Ministerium für Klima­schutz, Umwelt, Energie und Mobilität den Tierschutzpreis des Landes, um heraus­ragendes ehrenamtliches Engagement im Bereich des Tierschutzes zu würdigen. Die Auszeichnung soll nicht nur Anerkennung für bereits Geleistetes sein, sondern auch andere dazu ermutigen, sich ebenfalls für den Schutz von Tieren einzusetzen.

Am 2. März 2026 wurde im Ministerium in Mainz der 32. Tierschutzpreis des Landes Rheinland-Pfalz an die Preisträgerinnen und Preisträger des Jahres 2025 verliehen. Umweltministerin Katrin Eder (Grüne) überreichte insgesamt 10.000 Euro Preisgeld an die Gewinner – so viel wie noch nie zuvor. Mit jeweils 4.000 Euro wurden dabei die Vereine Katzenhilfe Mainz e.V. sowie Pfoten­hilfe Kaiserslautern e.V. ausgezeichnet. Der Verein Wildvogel Pflegestation Kirchwald e.V. erhielt 2.000 Euro.

Auch der Erste Beigeordnete der Verbands­gemeinde Vordereifel, Christoph Kicherer, sowie Ortsbürgermeister Frank Pohl aus Kirchwald waren bei der Preisverleihung zugegen und freuten sich mit Phillipp Schröder, der die Auszeichnung für die Wildvogel Pflegestation entgegennahm.

Im Jahr 2025 hatte die Wildvogelpflegestation in Kirchwald über 3.500 Vögel und rund 450 Igel versorgt. Besonders hervorgehoben wurde ihr Einsatz nach dem schweren Öl-Unfall im Naturschutz­gebiet Thürer Wiesen, bei dem ein Tanklaster verunglückte. Mehrere hundert ölverschmierte Vögel konnten damals gerettet, in Kirchwald gesund gepflegt und anschließend wieder ausgewildert werden – ein eindrucks­volles Beispiel für den unermüdlichen Einsatz der ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer.